Arsen und Spitzenhäubchen

Termine: 10./11./13./14. September 2010, jeweils um 19.00 Uhr

Liebe Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrerinnen, Lehrer, Freunde des "Kleinen Hauses",

sind Sie einsam? Brauchen Sie Zuspruch? Brauchen Sie Hilfe? Sind Sie alt? Haben Sie keinen, der mit Ihnen spricht? Soll jemand für Sie kochen? Soll Sie jemand pflegen? Kurz: Hätten Sie gerne wirkliche Fürsorge? Kein Problem: Die Brewster-Schwestern bieten alles, was Sie sich wünschen. Für ein geringes Entgelt vermieten Sie Ihnen ein gemütliches Zimmer und sorgen für alles, was Sie brauchen. Vor allem: Sie garantieren Ihnen absolute Ruhe und wirklichen Frieden. Kleinere Störungen, etwa das Auftauchen weniger freundlicher Verwandter aus der Brewster-Sippe, verwirrte Liebespaare, Neffen, die sich für den Amerikanischen Präsidenten halten, auch, dass der Panamakanal Wege durch ihren Keller sucht, sollten Sie nicht beunruhigen. Die Brewster-Schwestern meistern solche Probleme elegant und mit größter Gelassenheit ...

1939 schrieb Joseph Kesselring "Arsen und Spitzenhäubchen". Das Stück lief nach der Broadway-Premiere am 10. Januar 1941 dort dreieinhalb Jahre lang vor allabendlich ausverkauftem Haus. 1944 kam es in der Verfilmung durch Frank Capra in die Kinos, und sein Siegeszug als Bühnenstück und in der Filmform ist längst nicht beendet. Sicher ist es eine der schwärzesten Komödien überhaupt, und es steckt so voller überraschender Wendungen und äußerst komischer Elemente, dass der Zuschauer permanent buchstäblich in Atem gehalten wird.

Nach dem "politischen Dario-Fo-Klamauk" vor zwei Jahren, dem immensen technischen Aufwand im letzten Jahr, als wir Hitchcock auf die Bühne brachten, unserem "Nibelungen-Intermezzo" im Juni kam uns von K.U.S.S. auf der Suche nach Abwechslung und Kontrast das Stück von Joseph Kesselring gerade recht: In dieser Theatersaison spielen wir "unplugged"; die Technik, Licht und Ton usw. sind zwar – wie immer – laufend effizient präsent, treten aber zurück, sind eher unauffällig und lassen dem "reinen Spiel" viel Raum. Aber natürlich haben wir - wie sollte es bei K.U.S.S. anders sein – das Stück, z.B. mit Musik, "etwas aufpoliert", und wir garantieren allen Zuschauern einen sehr "rasanten Abend", der wirklich keine langweilige Minute enthält.

Alle Freunde der hohen Weschnitztaler Theaterkultur und des "Kleinen Hauses" der Martin-Luther-Schule, kurz: alle K.U.S.S.-Freunde laden wir herzlich zu unseren Vorstellungen ein.

Für K.U.S.S.: Joachim Berndt
 

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