K.U.S.S.-Forum

K.U.S.S. auf Facebook

K.U.S.S. auf Twitter




Alle Infos und Downloads zum Stück

Besetzungsliste nicht verfügbar.

Pressestimmen

Keine Artikel verfügbar.

Galerien

Keine Galerien verfügbar.

Downloads

Plakat

Aki Kaurismki: I Hired a Contract Killer (Abschiedsgala)

Termine: 22./23./24. August 2018, jeweils um 19 Uhr

Liebe Schlerinnen und Schler, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, Freundinnen und Freunde von K.U.S.S.,

wir laden euch und Sie herzlich zur letzten K.U.S.S.-Kampagne ein. Nach ber 35 Jahren ist nun "Schluss mit K.U.S.S.". Mit dem Grnder und Leiter, J. Berndt, verlsst auch K.U.S.S. die Martin-Luther-Schule - wenn auch nicht ganz, wie man weiter unten lesen kann.

Im Namen aller, die jemals bei K.U.S.S. mitgemacht haben, auf der Bhne, hinter der Bhne, schauspielerisch, musikalisch, bei der Technik, bei der Organisation danken wir unserem Publikum, das uns immer treu war und stets fr "ein volles Haus" sorgte. Fr uns alle waren das wunderbare Jahre voller positiver Erfahrungen. Unser Dank gilt auch allen Schulleitungen whrend dieser Zeit, die uns auf jede Art und Weise untersttzt und gefrdert haben.
Besonders erfreulich ist, dass wir unser geliebtes "Kleines Haus" zuknftig in den allerbesten Hnden von Frau Stefanie Englert wissen, welche die Oberstufentheaterarbeit an der Martin-Luther-Schule fortsetzen wird und die ber eine reichhaltige Erfahrung in diesem Metier verfgt. Unsere besten Wnsche begleiten sie.
Und "ein bisschen K.U.S.S." wird es zuknftig doch noch in der Form der "Kleinen K.U.S.S.ies" o.. geben, da der K.U.S.S.-Chef zuknftig eine Theater-A.G. fr die Unterstufe anbieten wird.

Zum Abschied von K.U.S.S. kommt es mit Aki Kaurismkis "I Hired a Contract Killer" zur Wiederaufnahme oder auch Neuinszenierung eines Stcks, das wir vor 18 Jahren aufgefhrt haben. Es war damals und ist heute ein etwas "gewagtes Experiment": Ein Mann in mittleren Jahren, Franzose in London, vllig isoliert, ohne Frau, Kinder, Freunde, ein "Loser", verliert seine Arbeit bei den Stdtischen Gaswerken und beschliet, seine irdische Existenz zu beenden. Aber auch der Selbstmord gelingt ihm nicht, und so verwendet er seine letzten Ersparnisse, um ber eine entsprechende "Agentur" in der "Honolulu-Bar" einen Killer zu mieten, der ihm die lstige Arbeit abnehmen soll, den er aber nicht kennt, da die "Agentur" groen Wert auf Diskretion legt. Whrend Henri, so heit unser "Held", auf die Durchfhrung seines Auftrags, die sich hinzieht, wartet, betritt er erstmals im Leben einen "Pub", verliebt sich prompt unsterblich in eine Frau, ebenfalls erstmals, und verliert schlagartig das Interesse an der Erledigung seiner Bestellung, was man verstehen kann. Er will die Angelegenheit rckgngig machen, kann aber die "Honolulu-Bar" nicht mehr finden, da sie inzwischen - zusammen mit dem ganzen Slum-Gebiet, in der sie lag - wegsaniert worden ist. Diese Tatsache schafft fr Henri ein ziemliches Problem ...

Die Story selbst ist witzig und sehr originell, und sie passt in ihrer "Schwrze" gut zu vielen inhaltlich vergleichbaren Programmen, wie sie K.U.S.S. im "Kleinen Haus" produziert hat. Sie lsst sich durchaus auch weniger vordergrndig lesen, nmlich als eine Parabel auf die Einsamkeit und Isolation des sog. "Modernen Menschen", auf die unkontrollierte Verselbstndigung brokratischer und bermchtiger Systeme, auch wenn sie, wie in diesem Fall, ihren Ausgangspunkt in der bieder-kriminellen Welt der "Honolulu-Bar" haben.

Daneben reizte K.U.S.S. aber auch die "technische" Herausforderung: Neun Schauspieler und sieben Techniker mssen ein Stck mit 45 Szenen und ungefhr 80 Rollen auf die Bhne(n) bringen, dessen Text auerdem nicht einmal aus mehr als cirka 1000 Worten besteht, das permanent mit Musik und Geruschen zu unterlegen ist. Das ganze Projekt ist sicher ein Wagnis, aber K.U.S.S., so berichten die Mitglieder, hat es bis jetzt groen Spa, allerdings auch enormen Aufwand bereitet, und nun sind alle Beteiligten sehr gespannt, wie das Publikum auf dieses Experiment reagieren wird.

Nochmals laden wir alle zum Besuch einer unserer Vorstellungen ein.

Fr K.U.S.S.: J. Berndt