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Bei Felice
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Pressestimmen

Odenwlder Zeitung: Witzig, beklemmend und bis zum Anschlag anspruchsvoll

Starkenburger Echo: Balance zwischen Ernst und Komik

Galerien

After Show

Auffhrung am Montag

Letzte Proben

Probe am 02.05.2005

Probe am 14.03.2005

Projekttage

Downloads

Bildschirmschoner: Teaser

Desktop-Hintergrund "Elektroschocks" (1024x768 Pixel)

Desktop-Hintergrund "Elektroschocks" (1280x1024 Pixel)

Desktop-Hintergrund "Elektroschocks" (1680x1050 Pixel)

Desktop-Hintergrund "McMurphy" (1024x768 Pixel)

Desktop-Hintergrund "McMurphy" (1280x1024 Pixel)

Desktop-Hintergrund "McMurphy" (1680x1050 Pixel)

Desktop-Hintergrund "Ms. Woolfe" (1024x768 Pixel)

Desktop-Hintergrund "Ms. Woolfe" (1280x1024 Pixel)

Desktop-Hintergrund "Ms. Woolfe" (1680x1050 Pixel)

Desktop-Hintergrund "Schwesternzimmer" (1024x768 Pixel)

Desktop-Hintergrund "Schwesternzimmer" (1280x1024 Pixel)

Desktop-Hintergrund "Schwesternzimmer" (1680x1050 Pixel)

Desktop-Hintergrund "Station VII" (1024x768 Pixel)

Desktop-Hintergrund "Station VII" (1280x1024 Pixel)

Desktop-Hintergrund "Station VII" (1680x1050 Pixel)

DVD-Cover

DVD-Inlay

Plakat

Teaser (WMV)

Einer flog ber das Kuckucksnest

Termine: 16./17./19./20. September 2005


Ausschnitte aus der DVD:
2. Szene: Dr. Spivey und McMurphy
3. Szene: McMurphy trifft die Patienten
7. Szene: Das Handtuch


Offizieller Teaser

Videos von den Proben: 2. Mai, 14. Mrz

Liebe Schlerinnen und Schler, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, Freunde des "Kleinen Hauses",

seid ihr, sind Sie "bescheuert", "bekloppt", verrckt, oder etwas vornehmer gestrt, psychisch deformiert, geisteskrank? ... Nein? ... Sind Sie ganz sicher? Vielleicht auch nur ein bisschen? Gehen Sie nicht manchmal, vielleicht auch mehrfach, zurck und schauen nach, ob die Haustr abgeschlossen, ob der Herd aus ist, obwohl Sie eigentlich genau wissen, dass dies der Fall ist? Legen Sie alle Sachen immer genau auf dieselbe Weise an dieselbe Stelle, ganz exakt? Welche festen Rituale haben Sie, die Sie tglich genau beachten? Welche Phantasien haben Sie? Wovon trumen Sie? Knnen Sie sich nicht von Ihrem alten Plunder im Keller trennen, obwohl Sie eigentlich wissen, dass Sie ihn nie mehr brauchen werden? Trauen Sie sich immer, Ihre Meinung offen zu sagen, auch wenn Sie im Recht sind, wenn dadurch vielleicht Konflikte entstehen knnten?
Haben Sie hufig Angst vor dem Beruf, dem Stress, den Kollegen, vor der Zukunft? Sind Sie meistens traurig? Lassen Sie Ihre Gedanken nicht einschlafen? Lassen Sie Ihre Wut manchmal an Menschen, Tieren, Dingen aus, die damit berhaupt nichts zu tun haben? Sind das alles schon "Strungen", "Verrcktheiten"? Oder sind es ganz normale Dinge und Verhaltensweisen, die wir bentigen, um unseren immer komplizierter werdenden Alltag "in den Griff zu kriegen"? Was ist "normal", was ist "verrckt"? Wo lsst sich eine Grenze ziehen?
Sicherlich gibt es keine exakte Trennungslinie. Wenn es aber zu viel wird, so hat es die Gesellschaft eingerichtet, werden Manahmen bentigt. Wenn Sie laufend zu spt zur Arbeit kommen, weil Sie zu oft zur Haustr zurckkehren, wenn der "alte Plunder" den ganzen Keller fllt, wenn Sie vllig depressiv sind, gibt's erst einmal eine Therapie, manchmal bei einem guten Psychiater. Wenn die Sache aber berhand nimmt, wenn Sie sich selbst gefhrden, nur noch in Ihrer ganz eigenen Welt leben, besonders aber Ihren Mitmenschen eine Last werden, wenn Sie wirklich unbequem sind, wird man Sie in eine dafr vorgesehene Institution verbringen, in eine psychiatrische Anstalt, ins "Irrenhaus", in die "Klapse", wie es der Volksmund etwas burschikos formuliert. Es geschieht natrlich zu Ihrem eigenen Besten, hat den positiven Effekt, dass Sie sich selbst nicht mehr gefhrden und sicher bald gesund sind, hat darber hinaus aber auch den positiven Nebeneffekt, dass Sie Ihrer Umwelt nicht mehr auf deren geplagte Nerven gehen und dass diese sich auf die wesentlichen Dinge konzentrieren kann.
Und wenn Sie besonderes Glck haben, fallen Sie in die therapeutischen Hnde einer Schwester Ratched, wie sie Dale Wasserman auf der Bhne, basierend auf Ken Keseys Roman "Einer flog ber das Kuckucksnest" (1962), beschreibt. Der Kampf dieser Frau, fr die Therapie vor allem aus eiserner Disziplin und Disziplinierung der Patienten besteht, gegen Randle McMurphy bildet den Stoff fr Roman und Drama und fr Milos Formans vielfach ausgezeichneten Film aus dem Jahr 1975. McMurphy ist wegen seiner Aufsssigkeit aus dem Arbeitslager, in dem er wegen Verfhrung einer Minderjhrigen einsitzt, in Ratcheds Klinik berwiesen worden und erhofft sich dort ein bequemes "Absitzen" seiner Reststrafe.
In der Auseinandersetzung McMurphys mit der "frsorglichen" Schwester, in deren Verlauf er die zunchst skeptischen anderen "Kranken" immer strker zum Bewusstsein des eigenen Willens bringt, zeigt sich bei allem Ernst oft in massiver Komik - der hufig fragwrdige Zustand einer von der ffentlichkeit weitgehend abgeschotteten Institution, der sich sicherlich seit dem Erscheinen des Romans 1962 nicht gerade in dramatischer Weise positiv verndert hat. Es lsst sich vermuten, dass gerade der fehlende Einblick der ffentlichkeit in diesen Sektor unseres Gesundheitswesens nicht gerade frderlich ist in dem Sinn, dass er - zum Beispiel in Wahlkampfzeiten, wie wir sie gerade wieder einmal erleben Objekt der Zuwendung von Politikern und deren Sonntagsreden, geschweige denn echter Untersttzung, besonders angesichts der berhmten "leeren Staatskassen", werden knnte: Was ich nicht wei, macht mich nicht hei. Es zeigt sich aber sicher auch der grundlegende Konflikt zwischen individueller Freiheit und verkrusteter, restriktiver Gesellschaft.
Fr uns von K.U.S.S. stellt das Stck eine groe Herausforderung dar: Eine neue Generation sehr junger Schauspieler muss einen uerst schwierigen Balanceakt zwischen tiefem Ernst und oft wirklich "heftiger" Komik wagen, muss versuchen, die dargestellten psychisch Kranken nicht zum Objekt brllenden Lachens werden zu lassen, andererseits aber auch das freiwillig oder unfreiwillig Lustige dieser Menschen, die eben in einer anderen, einer eigenen, uns fremden Welt leben, darzustellen.
Wir glauben, dass uns dies nach intensiver Probenarbeit gelungen ist, und wir laden euch bzw. Sie alle herzlich dazu ein, eine unserer Vorstellungen zu besuchen.

Fr K.U.S.S.: Joachim Berndt


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